forum jazz • DAS Festival 2018


Vincent Klink und Patrick Bebelaar

Brüder im Geiste

Matinee • Sonntag, 6. Mai 2018 - 11:00 Uhr • 23.00 Euro oder im Festival-Pass inbegriffen.

Brüder im Geiste

 

Was führt einen musizierenden und schreibenden Koch und einen kochenden Musiker zusammen? Es sind die gemeinsam empfundenen Küchendüfte, und dass man sich gegenseitig gut riechen und damit auch gut leiden kann. Daraus entstand die Lust, gemeinsam musikalische Erzählungen darzubieten. 

Patrick Bebelaar und Vincent Klink kennen sich seit vielen Jahren und jetzt haben sie richtig Lust, miteinander zu musizieren. Auch sonst zeigte sich, dass sie Brüder im Geiste sind. Aus eins wird zwei, mit doppelter Kraft entsteht Hinreißendes. So sagen jedenfalls die Nachbarn, die dem Üben der beiden bei offenem Fenster gerne zuhören.

 

Mit Jazz und Text, mit Patrick Bebelaar und Vincent Klink gibt es kräftig was auf die Ohren.

 

Patrick Bebelaar wurde im Jahr 2000 mit dem „Jazzpreis Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Er wurde vor allem durch Crossover von Klassik, Straight-Jazz und der Musik anderer Kulturen bekannt. International konzertiert er von New York bis Bombay, von Stuttgart bis Kapstadt. Er komponierte im Auftrag der Internationalen Bachakademie und für das Deutsche Literaturarchiv.

 

Vincent Klink kann es eigentlich nicht leiden, wenn er Fernsehkoch genannt wird, weil das mittlerweile mit Product-Placement und sonstigem Werbung gesampelt wird. Klink ist völlig werbeunabhängig und kann deshalb in seiner Zeitschrift „Häuptling Eigener Herd“ das sagen, was sich mancher nicht leisten kann. Sein „Ding“ ist die Küche des Restaurants „Wielandshöhe“, das Schreiben, der Kräutergarten und sein Bassflügelhorn.

Auch an ein Frühstück im Jemen erinnert sich Klink, bei dem er erst Zeuge einer Spontanschlachtung wird und dann die beste Leber aller Zeiten serviert bekommt. Patrick Bebelaar begleitet die Worte dabei mit leicht orientalisierenden Phrasen. Der Musiker sagt übrigens kein Wort bei dieser Veranstaltung – er will nur spielen. Und wie er das tut: im Duett mit Klink und vor allem als Solist bei Jazz-Standards oder Eigenkompositionen – dieser fulminante Tango! – bearbeitet er mit virtuoser Vehemenz seinen Flügel. Da weiß aber jede Note ganz genau, dass sie und nur sie gemeint ist!

… Rupert Kopphold, Stuttgarter Zeitung, 21.3.2012

 

..... Vincent klink kann kochen, Trompete spielen, zeichnen, Geschichten schreiben und 300 Gästen in der Schorndorfer Manufaktur einen Lachmuskelkater verpassen. Gemeinsam mit dem preisgekrönten Jazzpianisten Patrick Bebelaar bildet er ein perfektes Team für einen Abend voller Genüsse – in jeder Hinsicht, für alle Sinne.

 

… Auf das Lachen und den Applaus aus dem Publikum folgt ein selbstkomponierter Tango von Patrick Bebelaar. In der fast dreistündigen Show ziehen dessen Klavierkünste die Zuschauer ebenso in den Bann wie die Wortgewandtheit Klinks.

 

Schorndorfer Nachrichten, 17.1.2012… Der Abend lebt natürlich auch vom fantastischen Klavierspiel Patrick Bebelaars. Er zählt zu Deutschlands renommiertesten Pianisten und wurde vor allem durch sein Cross-over von Klassik, Jazz und Musik anderer Kulturen bekannt. Im Zusammenspiel mit Klink am Flügelhorn bleibt Bebelaar genug Raum, um zu improvisieren. Und in seinen Solostücken darf er sich so richtig in Szene setzen. Bebelaar und Klink kennen sich seit vielen Jahren und ihre Lust miteinander zu musizieren, die hört man dem ungewöhnlichen Duo deutlich an.

Pforzheimer Zeitung, 20.12.2011

 

… Klink und Bebelaar, die bereits seit 2009 zusammen auftreten, sind „Brüder im Geiste. …Beide beherrschen das musikalische Metier bestens, wie sie in der ausverkauften Aula im Schulzentrum Mörschel beweisen…

Badische Neueste Nachrichten, 6.12.2011

 

… Begleitet wird er von Patrick Bebelaar am Flügel. Nein! „Begleitet“ ist wirklich viel zu wenig gesagt. So sensibel, einfühlsam und kollegial wie Bebelaar Klink auffängt, leitet und unterstützt – das verdient Hochachtung. Der Pianist spürt einfach, wann er loslegen darf und wann er sich zurückhalten muss.
Spätestens in seiner Tangoimprovisation zeigt er dann einiges von dem, was ihn ausmacht: perlende Läufe, wunderschöne melodische Einfälle und kräftige harmonische Zeichnung. Mal dämpft er mit der Hand Saiten ab, mal zupft er sie bei getretenem Pedal, und es entsteht ein Klangbild, das man so noch nicht gehört hat. Selbst wenn er schwierige rhythmische Dinge anpackt, verlässt Bebelaar doch niemals den Groove, man kann immer schön mit dem Fuß mitwippen.
Ein amüsanter Abend, kurzweilig, pointiert und heiter. Zwei gut gelaunte Akteure, tolle Geschichten und schöner Jazz – diese würzige Mischung verdient fünf Sterne.
Schwarzwälder-Bote, 15.11.2011


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