Das Große Weihnachtskonzert • 8. Dezember 2018 - 20:00 Uhr

Tarkovsky Quartet - Nuit blanche

Eine musik wie das Firmament.


Anja Lechner • François Couturier • Jean-Marc Larché • Jean-Louis Matinier


Die ganze soghafte Schönheit dieser Kompositionen über Kopfhörer zu erleben ersetzt sieben Jahre Achtsamkeitstraining. Die Klappengeräusche des Saxophons, ein kristallklares Klavier, das Schwingen der Cellosaiten – all das vermischt sich im Kopf zu einer einzigartigen Klangmeditation.

Tobias Schmitz, Stern

 

Immer auch tönen Mosaiksteine der Erinnerung an Gewesenes, an Vivaldi wie an die minimalistische Klangvielfalt und Einzigartigkeit des Penguin Cafe Orchestras unter der Leitung des wie Tarkowski zu früh verstorbenen Simon Jeffes. Eine Musik wie das Firmament, sie funkeln und leuchten alle: am Cello Anja Lechner, mit dem Sopransaxofon Jean-Marc Larché und auf dem Knopfakkordeon Jean-Louis Matinier.

Stefan Sell, Crescendo

 

Couturier inszeniert mit dem Tarkovsky Quartet eine traumverloren schöne (Kammer-)Musik, teils vollständig, teils um einen komponierten Kern improvisiert, im Grenzbereich zwischen klassischer Kammermusik (mit Piano und Cello als führenden Instrumenten), Jazz und Folklore mit Sopransaxophon und Akkordeon als genretypischen Instrumenten. So wenig wie in Tarkovsky’s Filmen sich Traum und Realität eindeutig separieren lassen, so wenig ist die Musik Couturiers eindeutig einem Genre zuzuordnen. Fast durchgängig aber dominiert eine Stimmung gelassener, unprätentiöser Melancholie.

Heribert Ickerott, Jazzpodium

Ingmar Bergman hat einmal über Andrey Tarkovsky gesagt, er bewege sich „mit solcher Natürlichkeit im Raum der Träume“. Das französisch-deutsche Quartett, das sich nach dem russischen Filmemacher benannt hat, hat eine ganz eigene assoziative Traum-Sprache für sich entwickelt. Für den Bandleader François Couturier sind die „Ruhe und die Langsamkeit bei Tarkovsky“ eng verwandt mit der „ECM-Ästhetik“. Jene wird auf dem dritten Album der Gruppe, Nuit Blanche , noch weiter entwickelt. Die Stücke, ob von François Couturier komponiert, oder von Couturier, Cellistin Anja Lechner, Saxophonist Jean-Marc Larché und Akkordeonist Jean-Louis Matinier aus dem Moment heraus geschaffen, erforschen die Textur von Träumen und Gedächtnis und beziehen sich dabei weiter auf Tarkovsky. Couturiers Stück Dakus etwa spielt auf Toru Takemitsus Komposition Nostalghia aus dem Jahr 1987 an, die im Gedenken an den Regisseur geschrieben wurde. Das Quartett schließt hier auch eine Interpretation von Vivaldis „Cum dederit delectis suis somnum” ein und verweist damit auf einen Komponisten, dessen Musik Tarkovsky während der Dreharbeiten zu Stalker gehört hatte.


Durch Klicken auf das "Nuit Blanche" Cover gelangen Sie zur JAZZTIME von BR Klassik vom 29.12.2017 • Wachträume in einer weißen Nacht.

Bildquelle: ECM Records München • Cover Nuit blanche
Bildquelle: ECM Records München • Cover Nuit blanche

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