Einheitspreis: 34,00 Euro

© Caterina di Perri • ECM Records
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 MAJOR FRENCH AWARD FOR ANDY SHEPPARD 

 FRANCE’S ACADÉMIE DU JAZZ – AN IMPORTANT CULTURAL ORGANISATION SINCE 1955 – PRESENTED AWARDS TO TWO ECM ARTISTS LAST WEEKEND.

Israeli trumpeter Avishai Cohen received the Grand Prix de l’Académie du Jazz for Best Record of the Year for his ECM leader debut Into The Silence (Avishai Cohen could not receive his award personally but sent a video message from India instead).

And British saxophonist Andy Sheppard received the Prix du Musicien Européen, the European Musician Prize given for “work and recent activities”. Sheppard’s recent activities have included tours with his quartet with Michel Benita, Seb Rochford and Eivind Aarset (see the album Surrounded by Sea) and ongoing work in the trio Carla Bley/Andy Sheppard/Steve Swallow (see Andando el Tiempo).

Jazz-Legenden im FORUM Merzhausen.

Carla Bley Trio mit Steve Swallow & Andy Sheppard

Samstag, 20. Mai 2017 • 20:00 Uhr • FORUM Merzhausen/Freiburg

Carla Bley (Klavier) · Steve Swallow (Bassgitarre) · Andy Sheppard (Tenor- und Sopransaxophon)

Was für Melodien! Welche Transparenz! Brüchig, spröde und doch federleicht wirkt Carla Bleys Klavierspiel, und beschwingt tanzen die Melodien aus Andy Sheppards Tenor- oder Sopransax. Steve Swallows obertonreicher Elektrobass umturtelt dieses Geschehen […] ein Opus voll unerwarteter Wendungen, mit tiefer innerer Harmonie und der für das annähernd gesamte Werk Bleys typischen Melancholie. Wie diese drei in der klanglich perfekten Produktion miteinander kommunizieren, wie sie Räume öffnen und schließen, zählt zum Feinsten im komponierten Jazz der letzten Jahre.

Werner Stiefele, Stereoplay

 

Bewusst langsam vergeht die Zeit in dieser Musik. Jede Art von Muskelspiel, von virtuosem Beeindrucken-Wollen vermeidet sie. Und es entsteht eine Magie wie bei Gedichten aus ganz wenigen Worten – oder Erzählungen mit vielen kleinen Rätseln zwischen knappen, wohlformulierten Sätzen. Lieder ohne Worte, leiser Jazz – und Trio-Kammermusik zugleich. Das ist die aktuelle Musik von Carla Bley. Musik, die sich in eigenen Kategorien bewegt. Der Lauf der Zeit: Die Komponistin Carla Bley hat ihn bewundernswert im Griff.

Roland Spiegel  BR Klassik 

Wenn ich für’s Trio schreibe‘, sagt die Meisterin solch schöner und rätselhafter Klanggebäude, ‚ist das wirklich reduzierte Big Band-Musik‘. Vor allem aber lässt sich Bley,  die von sich sagt, sie sei ‚zu einem Prozent Klavierspielerin und zu neunundneunzig Prozent Komponistin‘, im Trio als Pianistin zu, meist sparsam und überlegt, nicht unähnlich ihrem grossen Ahnen Duke Ellington. Mit Sheppards sonorem Tenor- und intensiv strahlenden Sopransaxophon, mit Swallows Bass-Fundamenten und seinen schönen melodischen Ausflügen im Gitarrenregister ergibt das ein wunderbar integriertes Klanguniversum.

Peter Rüedi, Die Weltwoche

© Caterina di Perri • ECM Records
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Bildrechte dpa
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Her coolly ravishing new album, ‘Andando el Tiempo’ (‘In the Course of Time’) […] features a handful of inventions for her longtime trio with Mr. Swallow and the saxophonist Andy Sheppard. Chamberlike and willowy, suffused with melancholy, it reflects her sly noncompliance with jazz and classical conventions, which has been a prevalent theme of her half-century career.

Nate Chinen, The New York Times

 

 Andando el Tiempo” (ECM) is a showcase for Ms. Bley’s intimate music, and it features superb, reserved performances in a trio setting featuring two longtime collaborators, bassist Steve Swallow and saxophonist Andy Sheppard.

Martin Johnson, THE WALL STREET JOURNAL 

Man darf davon ausgehen, dass die Schöpferin von mehr als fünfhundert stilistisch vielschichtigen, innovativen, geistreichen und oft auch von einer gepflegten Ironie aufgeheiterten Kompositionen an ihrem Jubeltag viel Schönes und Wohltuendes zu hören bekam. Aber kaum etwas wird sich mit dem messen können, was Carla Bley den Jazz-Fans – wenn man so will, als umgekehrtes Geburtstagspräsent – schenkt, denn auf ihrem von Manfred Eicher produzierten 23. Album als Band-Leaderin findet sich eine Handvoll neuer Kompositionen, die alles in sich tragen, was ihre kreativen Qualitäten ausmacht: klare Strukturen mit verblüffenden Wendungen, intelligente Leichtigkeit anstelle brachialen Virtuosentums und feinsinniger Witz als Salz in der musikalischen Haute cuisine.

Peter Füssl, Kultur



Für Carla Borg, Tochter eines Organisten in Oakland, begann die Musik in der Kirche, bevor sie an anderer heiliger Stätte, dem legendären Club Birdland in New York, den Pianisten Paul Bley kennenlernte. Den heiratete sie 1959. Die Ehe war kurz, aber wegweisend: Sie schrieb fortan selbst Stücke, etwa für Jimmy Guiffre oder Art Farmer. 1964 gründete sie mit Michael Mantler das Jazz Composer’s Orchestra; sie legte Anfang der 70er mit „Escalator Over The Hill“ eine Oper vor, arrangierte für Charlie Hadens Liberation Orchestra und fügte dem Liedkatalog des Jazz mindestens 500 Kompositionen hinzu. Ziemlich umtriebig, wenn man bedenkt, dass die 1936 geborene Pianistin zudem seit Jahrzehnten eigene Formationen leitet, und eine davon nun auch schon seit den frühen 90ern: Zusammen mit dem E-Bassisten Steve Swallow (Ihrem 3. Ehemann) und dem britischen Saxophonisten Andy Sheppard hat sie sich ein Trio geschaffen, das auf wunderbare Weise harmoniert. Mit Carla Bley, die am 11. Mai 2016 ihren 80. Geburtstag feiern konnte, kommt ein echter Superstar des Jazz in das FORUM Merzhausen. Freuen Sie sich auf ein einmaliges Konzertereignis! 



ECM Video zum 80. Geburtstag von Carla Bley

Hinreißendes Duo Konzert von 1988! (Zum Schmunzeln ab 25:05 ...)



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